Den inneren Schweinehund überwinden

Den inneren Schweinehund überwinden

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Jeder kennt es. Man nimmt sich vor, mal wieder zum Sport zu gehen, sich endlich im Fitnessstudio anzumelden und fitter zu werden und am Ende findet sich immer eine Ausrede, um den guten Vorsatz nicht in die Tat umzusetzen. Doch wie überwindet man den inneren Schweinehund? Mit kleinen Tricks gehört er bald der Vergangenheit an.

Jeder hat mal klein angefangen

Wer sich große Ziele setzt, scheitert schon auf dem Weg. Das liegt daran, dass die kleinen Erfolgserlebnisse, die die Motivation fördern, fehlen. Schnell verliert man die Lust und erste Fortschritte werden leicht übersehen. Besser, man setzt sich kleine Zwischenziele, die realistisch sind und den nötigen Antrieb geben, dran zu bleiben. Wer für einen Marathon trainiert, läuft nicht sofort 42 Kilometer, sondern arbeitet Stück für Stück darauf hin.

Mit Spaß geht’s leichter

Um den inneren Schweinehund zu überwinden, ist es wichtig, einen Sport zu finden, der Spaß macht. Nicht jeder ist für ein Fitnessstudio gemacht, nicht jeder mag Mannschaftssport. Das Angebot ist vielfältig und bietet an, sich auszuprobieren. Für Outdoorliebhaber, die ihre Zeit gerne an der frischen Luft verbringen, bieten sich ein Calisthenics Park an. Die in Parks oder auf Grünflächen in der Stadt angelegten Fitnessgeräte sind frei zugänglich und kostenlos nutzbar. Das „Street Workout“ kann alleine oder gemeinsam mit anderen durchgeführt werden. Mittlerweile gibt es solche öffentlichen Sportstätten in vielen größeren Städten und online finden sich Menschen zusammen, die dort in der Gruppe trainieren möchten.

Erfolge dürfen belohnt werden

Der Mensch ist von Natur aus an Belohnungen interessiert. Dieses System kann man sich zu Nutzen machen und sich selbst eine Belohnung für das Erreichen eines Zieles in Aussicht stellen. Wer sich fünf Mal die Woche zum Sport aufraffen konnte, darf sich am Pausentag ruhig mal etwas gönnen. Das muss nicht unbedingt etwas Ungesundes sein. Wie wäre es mit einem Wellnesstag oder den neuen Sportschuhen, die man sich schon seit Monaten kaufen möchte?

Pausen gehören dazu

Auch trotz der größten Motivation kann jeder mal einen Durchhänger haben. Wer ein Training versäumt, sich nicht zur morgendlichen Joggingrunde aufraffen kann oder schlicht etwas Wichtigeres zutun hat, als eine Stunde Yoga zu machen, der sollte sich nicht schlecht fühlen. Es wird immer Tage geben, an denen Sport das letzte ist, auf das man Lust hat. Dann sollte man sich eine Pause gönnen und sich ohne schlechtes Gewissen auf andere Dinge konzentrieren. Denn wer zu verbissen ist, verliert schnell den Spaß. Wichtig ist nur, dass man dann wieder einsteigt und sich seine Ziele vor Augen hält.